Schwyzerörgeli; David's Mosi-Bar uf em Stoos

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  • Published on:  Saturday, December 29, 2018
  • David's Mosi-Bar uf em Stoos, Schottisch von Paul Lüönd
    (Reto Grab, Daniel Gwerder, Peter Müller, Kari Schorno)

    Dass der Ingenbohler Paul Lüönd von den legendären Mosibuebä einer der bedeutendsten Schwyzerörgeler des Landes war, ist hinlänglich bekannt. Dank Reto Grab und weiteren Musikkollegen des leider am 3. April 2014 verstorbenen Mosi-Pauli bleiben nun bislang unveröffentlichte Tänze der Nachwelt erhalten.
    Die Ingenbohler «Wendelstube», unweit vom Mosi entfernt, war am im November 2016 zum Bersten voll. Ebenso voll war der dortige Giigäbank. Ein Dutzend kostbare Schwyzerörgelis, aber auch E-Gitarre, Bass oder gar ein Banjo füllten die kleine Bühne. Der enorme Publikumsaufmarsch und das Instrumentarium hatten seinen Grund.
    «Pauli hat uns immer zugeschaut»
    «Für mich ist der heutige Abend eine emotionale Achterbahn», verriet der Oberarther Schwyzerörgeler Daniel Gwerder, der ursprünglich ein Fan, dann ein Schüler und schliesslich Musikkollege des legendären Mosi-Pauli war und heute auch in der Mosi-Musig mitspielt. «Mir geht es genau gleich», sagte auch Reto Grab. Der Seewener, selber einer der virtuosesten Schwyzerörgeler des Landes und ebenso Mosi-Pauli-Fan, war der eigentliche Hauptakteur des Abends, aber auch der Monate zuvor. Seine immense Arbeit als musikalischer Nachlassverwalter von Mosi-Pauli kann gar nicht genügend gewürdigt werden.
    Eigentlich wollte Paul Lüönd seine 28 noch unveröffentlichten Kompositionen zum 65. Geburtstag selber mit seinen musikalischen Weggefährten von den Mosibuebe, aber auch von der Retomons & Waschi GmbH auf eine CD einspielen. Doch seine Krankheit liess dies nicht mehr zu. Darum beauftragte Mosi-Pauli Reto Grab, der sich über Monate die wunderbaren Tänze zeigen liess, den Wunsch zu erfüllen. Reto Grab schrieb die Noten, arrangierte die meisten zweiten Stimmen, die Begleitungen und Abläufe. «Pauli hat alles akribisch geplant. Er wusste genau, wie seine Musik klingen muss, und wer in welchem Stück welches Instrument zu spielen hat.» Das Porträt des legendären Schwyzerörgelers hing über den Köpfen der Musikanten, und dem verschmitzten Lachen von Mosi-Pauli konnte man entnehmen, dass er sehr zufrieden ist, wie seine Kollegen sein musikalisches Erbe umsetzten. «Wir hatten bereits im Studio das Gefühl, dass Pauli uns bei der Arbeit zugeschaut hat», sagte Grab.
    Hinweis
    Die CD's «Musig vom Mosi-Pauli» können bestellt werden unter: www.oergeli-studio.ch oder
  • Source: https://youtu.be/I5sUAkRx4ho
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